Dorfbegrüßungsschild

Bäntorf, im September 2009

 

 9Vorgestellt wurde das neue Begrüßungsschild auf der Feier zum 888. Jubiläum am 15.08.2009. Nun hat es seinen endgültigen Platz am Dorfeingang gefunden und begrüßt jeden, der die Bundesstraße 442 in Richtung Bäntorf verlässt. Egal ob zu Besuch, nach Hause, oder einfach nur um abzukürzen:

In Bäntorf ist jeder willkommen.

Die Idee für ein Dorfbegrüßungsschild hatte Wilhelm Meyer schon nach dem ersten Fleckenfest. Jetzt zu unserem Jubiläum sollte es etwas werden…

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Somit begann die Planung zum „Projekt – Dorfbegrüßungsschild“

Andreas Beckefeld machte sich gleich an die Arbeit und begann mit der Planung. Die Bäntorfer waren sich einig, dass auch das Ortswappen dazu gehört. So waren sich in kürzester Zeit alle einig und die Baumaßnahmen konnten beginnen.

Nachdem der Platz gefunden und mit der Gemeinde abgestimmt worden war, musste zuerst ein neues Fundament her. Mit Hilfe von Wolfgang Schmidt, der uns seinen Bagger für die Erdarbeiten zur Verfügung stellte und selbst am Hebel saß, waren die Erdarbeiten schnell erledigt. Nachdem Maik Größel sich um die Verschalung gekümmert hatte, wurde mit Wasser, Beton und ein bisschen Sand der Sockel angefertigt. Am nächsten Tag folgten die restlichen Arbeiten rund um den Sockel, Stein für Stein wurden von Heiko und Maik Szyperski und Michael Möhlenbruch gelegt.

3 Soweit getan hieß es nun zu warten, bis das Fundament trocken war. Zwischenzeitlich haben sich andere an die Arbeit gemacht, um die Pläne für das neue Schild umzusetzen. Auch hier haben alle, die Lust und Zeit hatten, mit angefasst.
 4Es wurde gesägt, geschraubt, genagelt und gestrichen, bis die Finger glühten. Auch die Feinarbeiten an der Bandsäge waren nicht „ohne“.
 5Aber schon beim Bau wussten wir, unser Schild wird mal richtig gut aussehen. Jeder hatte so seinen Spaß. Die einen beim „lang machen“, weil das Werkzeug nicht da lag, wo es hätte liegen sollen, der andere beim Fotografieren, um den Aufbau ein wenig zu Dokumentieren.
 6Mit jedem Balken wurde es größer und schwerer: Das musste selbst Thorsten Zurawska beim Aufbau am Dorfeingang feststellen.
7 Es soll ja von Dauer sein, deshalb wurde das Holz mit Holzschutzmittel und Lasuren gestrichen und somit vor Feuchtigkeit geschützt

8 Das sieht doch ein bisschen lustlos aus, oder? Schild hin und gut – das war uns zu wenig!Ein anständiger Blumenkübel musste her, aber vom wem? Wer so etwas in seinem Besitz hat, gibt es nur schweren Herzens raus. Wo sollten wir suchen? Doch nicht nur bei der Polizei gibt es den „Kommissar Zufall“, nein auch in Bäntorf gibt es den Bäntorfer Zufall. Am Abend der Aufnahme des Bildes standen Wilhelm Meyer und Andreas Beckefeld zusammen, um das weitere Vorgehen zu besprechen, als auf einmal ein Auto, beladen mit zwei Sandsteintrögen vor dem Haus Dohme anhielt.

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Und das war noch nicht alles, einer der beiden Tröge hatte exakt die Maße, die wir für unser neues Begrüßungsschild benötigten. Nach einem kurzen Gespräch mit Klaus-Dieter Dohme und der Vorstellung unseres Vorhabens, wie das alles mal aussehen soll, übergab er uns genau diesen Trog als dauerhafte Leihgabe für das Willkommensschild.Und mal ehrlich, würde es ohne diesen Trog besser aussehen? Ich glaube nicht!Erika Gehring vom Frauenkreis Bäntorf hat sich bereit erklärt, die Pflege zu übernehmen.Die Wasserversorgung hat, wer sollte es auch anders sein, die Freiwillige Feuerwehr Bäntorf übernommen. Allerdings nicht mit dem Feuerwehrauto, sondern wie jeder Gärtner mit Wasser aus der Leitung.

An alle beteiligten Einwohner Bäntorfs: Tausend Dank für die Mitarbeitet am neuen Dorfbegrüßungsschild!

Text und Fotos: Andreas Beckefeld

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